| |
| |
|
|
| "Es
war einmal...
ein
dunkler, dichter Wald. Aber Angst hatte nur, wer sich darin nicht
auskannte. Seine Bewohner hingegen kannten jeden Busch, jedes Bächlein,
jeden Steg. Einer dieser Bewohner war Trulla,
Truhentrulla. Sie wohnte gleich hinter
der fünften Buche. Um sie zu finden musste man allerdings wissen,
welche fünfte Buche gemeint war. Die am linken Waldrand oder
die am rechten, die neben dem Kaninchenloch oder die auf dem kleinen
Hügel. Außerdem kam es ganz darauf an, von welcher Seite
aus man zu zählen begann. Die fünfte Buche von Trulla
war die hinter der Lichtung, aber nur wenn man von links kam.
Trulla
wohnte schon seit vielen Jahren im Wald. Wieviele genau wußte
niemand, denn Trollmädchen können so alt werden, dass
sie eines Tages die Zeit, die hinter ihnen liegt ganz vergessen
haben.
|
|
|
| Truhentrulla
war trotz ihrer großen Ohren und ihrer Knubbelnase ein besonders
schönes Trollmädchen. Das kam daher, dass sie sich die Haare
färbte. Grün, denn grün stand ihr besonders gut. Im
Sommer hing sie sich ein paar Kirschen zwischen ihre Locken, im Winter
Haselnüsse. Das Rezept für ihre Haarfarbe verriet sie niemandem,
aber man munkelte, dass es sich um ein eigenartiges Gebräu aus
Blättern, Gräsern und Waldalgen handelte, das sie mit Himbeermus
parfümierte. Aus diesem Grund blitzte immer wieder eine himbeerrote
Strähne zwischen ihrer Haarpracht.An einem warmen Spätsommertag
fand Trulla am Rande eines gelben Getreidefeldes
eine alte, kleine Weintruhe. Wer sie dort verloren oder weggeworfen
hatte vermochte keiner mehr zu sagen, aber die Kiste war leer und
besaß genau die Größe, die Trulla
benötigte, um sich ein gemütliches Heim einzurichten..." |
|
Hier
könnt ihr das Buch bestellen:
broschiert,
DIN A5
90 Seiten,
mit 24 Farbillustrationen
Preis
pro Buch: 11,80 Euro
(inklusive Porto und Verpackung: 13,40 Euro)
Bezahlung:
Vorkasse.
|
Ihr möchtet
unbedingt erfahren, wie die Geschichte weitergeht?
Dann lest in meinem Buch weiter
|
... |
Zum
Bestellen bitte
HIER anklicken |
zurück
zur Startseite |
|
zu
meinen Schöpferinnen |
|
|